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LiquidFeedback in der Piratenpartei


Da die Piratenpartei Österreichs intern Liquid Democracy mittels LiquidFeedback nutzt, sollte dies unbedingt im Rahmen des Schwerpunkts in einem ausführlichen Bericht behandelt werden.

Vorteile, Nachteile, aufgetretene Schwierigkeiten, Problemlösungsstrategien, Schwachpunkte und geheime Stärken könnten in einer Reportage ermittelt werden.


Diskussionen

  • BenMorgen ist dagegen
    +3

    Piraten missbrauchen Liquid Feedback. Es ist unsicher und nicht transparent. Zwei Dinge die sich die Piraten, aber auf die Fahnen schreiben. Sogar die LQFB Entwickler (note: Die Piraten haben das tool nicht erfunden) distanzieren sich von der Art und Weise wie die Piratenpartei ihr Liquid Feedback nutzt: http://liquidfeedback.org/2012/09/17/liquidfeedback-entwickler-distanzieren-sich-vom-einsatz-ihrer-software-in-der-piratenpartei/

  • MoD ist dafür
    +2

    Dieses tool ist unsicher. Eine Reportage über den Einsatz von liquid democracy bei den Piraten könnte auch aufzeigen, wie man sockenpuppen oä organisatorisch entgegenwirkt und ein solches system so sicher wie möglich macht. Dort wird flüssige demokratie gelebt - Äußerst spannend! Ein vorzeigemodell...

    • grundsätzlich können Computer alles, was Menschen auch können. Auch schwindeln natürlich. Aber bei der Piratenpartei und für schnelle Entscheidungsfindung -- wo solche sinnvoll oder gar nötig ist -- hat sich das Tool bisher gut bewährt

  • Ein Problem ist die Technikeuphorie, die Liquid Feedback begleitet. Dadurch werden Debatten schwer führbar, und Kritiker bzw. Skeptiker laufen sehr schnell Gefahr, ausgegrenzt zu werden.

  • Was heisst hier "Reportage" ? Liquidfeedbackologie ist eine eigene Wissenschaft, die man nicht schnell mit einer Reportage ermitteln kann. Ich habe selbst Monate gebraucht, um gewisse Schwächen und Fehler zu erkennen.

  • Und ein weiteres Problem ist, dass Debatten über Schwächen bzw. Fehler der in der Piratenpartei verwendeten Variante von Liquid Feedback schwer führbar sind.

  • EIn Problem mit dem Einsatz von Liquid Feedback in der Piratenpartei sind verschwundene bzw. gelöschte Anregungen. Dadurch werden Entscheidungsfindungsprozesse und Entstehungsprozesse von Initiativen verfälscht.

  • Liquid Feedback ist ein komplexes Computerprogramm, dessen Arbeitsweise für den "DAU" ("dümmsten anzunehmenden User") schwer zu kontrollieren und zu überprüfen ist.

    Eine altmodische Wahlurne noch einmal zu öffnen, und nachzuzählen, ist einfach und erfordert mit Ausnahme weniger Fälle nur wenig.

  • Ich erachte Kettendelegation als problematisch. Weil Vertrauen (von "mandare" = "vertrauen" leitet sich das politische Mandat ab) keine transitive Relation ist; d.h. wenn A B vertraut, und B C, dann heisst das nicht automatisch, dass A C vertraut.

    Rein theoretisch sind viele verschiedene Spielarten von Liquid Feedback denkbar: mit oder ohne Kettendelegationen, mit oder ohne Delegationen.

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